After numerous wars, peace was brought to the land by the power of Kartia...
Yet, in this peaceful land, evil desires lived within the hearts of the people...
This is the story of a boy and a girl who courageously lived through this chaotic era...
Two different storylines complete with FMV, spread over 30 hours of gameplay.
Character design by Yoshitaka Amano.
Create your own weapons, armor, magic and monsters using Kartia!
Trade special items with your friends via the memory card or fight to the death in Versus Mode.
Ja, das Spiel hat definitiv Schwächen, wie schon richtig erwähnt, macht es keinen Sinn für Phantome Kartia aufzuopfern und sie durch Kämpfe hochzuleveln, da sie im nächsten Kapitel sowieso durch stärkere Phantome vernichtet werden und die ganzen EXP-Punkte für immer futsch sind. Stattdessen levelt man lieber seine festen Chars im Team, die ihre EXP und Stats permanent behalten, auch wenn sie im Kampf besiegt werden. Auch ist das Spiel sehr linear, das Spiel besteht aus 18 Kapiteln und im Grund spielt man sich vom einen zum nächsten bis zum Finale durch ohne dabei nennenswerte Bewegungsfreiheit zu haben. Und das auch ohne große Schwierigkeit, denn das Spiel ist viel zu leicht, nur das letzte Kapitel ist (dafür aber auch richtig) bockschwer, fast schon frustrierend schwer und unfair, da der Endgegner Phantome der letzten Endstufe hat, die man selbst im Spiel regulär ohne Tricks nicht finden kann. Zu guter Letzt kann man gewisse Items im Spiel nur durch Arenakämpfe finden, ob man sie aber bekommt unterliegt reinem Zufall und so kann es auch sein, dass man mehrere Stunden Arenakämpfe absolviert und am Ende nur Müll bekommt. Positiv ist der Soundtrack und die Story, ja, und trotz allem macht das Spiel ja auch Spaß. Alles in allem macht LoK aber tatsächlich von den drei TRPGs VH,FF und LoK die schwächste Figur und wie mein Vorredner richtig schreibt, kann man es spielen, muss man aber nicht.
Name: Panda Beiträge: 233
11.04.2015 um 12:20:40 Uhr
Dieses Spiel habe ich mir irgendwann mal im teuter Laden gekauft, irgendwann Anfang der 00er Jahre glaube ich und nur aufgrund der Bilder auf der Verpackung obwohl ich damals schon über Videospiele informiert war
Ich habe das Spiel vielleicht 1-2 Stunden gespielt und vor langeweile weggepackt und nie wieder angefasst. Keine mehr warum, aber mich hat es gelangweilt wobei es ja anscheinend nicht so schlecht ist. Aufjedenfall habe ich auch nichts verpasst
1x editiert. Zuletzt am 11.04.2015 um 12:21:50 Uhr
Name: Epsilon Eagle Beiträge: 194
19.01.2013 um 20:49:11 Uhr
Auch zu diesem Spiel kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen.
Legend of Kartia ist eines der Spiele, die man irgendwie gut findet, obwohl es teils ganz offensichtliche Schwächen hat. Da wäre zum Einen der Fakt, dass es dahingehend etwas sinnfrei ist, die eigenen Phantome/Monster "großzuziehen", weil es in jedem neuen Spielabschnitt immer auch neue Monstertypen gibt, die prinzipiell stärker sind als die eigenen (alten). Weiterhin ist - wie auch schon vom Daxer festgestellt - die Präsentation wirklich kein Hammer, um nicht zu sagen, schwach. Zwar muss nicht alles auf Final Fantasy-Niveau sein, aber schon 1998 durfte man sehr viel mehr erwarten. A propos Final Fantasy: Fans der deutschen Sprache, können sich die Hände reiben, denn die Übersetzung ist fast genauso "brilliant" wie die von FF VII.
Was mir persönlich etwas abgeht, ist das komplette Fehlen von Bewegungsfreiheit außerhalb der Kämpfe/Story: keine Städte, die man besuchen kann, keine Geschäfte.... Sidequests...NULL. Die Geschichte zu teilen, ist zwar prinzipiell interessant, nur leider ergeben sich trotz allem größere Lücken, die auch nicht geschlossen werden, wenn man beide Geschichten durchgespielt hat. Wieso ist jetzt der Charakter plötzlich nicht mehr da bzw. wieso steht plötzlich ein Bösewicht im Endkampf, den man ganz am Anfang getroffen hat und der 80 Prozent der Zeit weder erwähnt wird, noch irgendeine wichtige Rolle spielt und warum genau wollen die Antagonisten dieses oder jenes? Vermutlich sind Momente wie diese auch der üblen deutschen Übersetzung zuzuschreiben, generell ist die Geschichte aber ein wenig wirr erzählt. Allerdings ist nicht alles an diesem Spiel schlecht, so sind zum Beispiel Amanos' Charakterportraits sehr schön gelungen und hauchen den Personen Leben ein. Ähnlich gut finde ich auch den gelegentlichen Perspektivwechsel, bei dem die Mitstreiter in Form von Kommentaren oder auch Briefen, die Geschichte selbst weiter erzählen. Auch, dass man die einzelnen Kapitel bzw. Zwischensequenzen auf Wunsch beliebig oft und am Schluss, quasi als Ganzes ansehen kann, finde ich eine nette Idee. Nett ist auch die Musik, vor allem während der grade erwähnten Zwischensequenzen. Insgesamt gesehen schon ein Titel, den man sich geben kann, aber nicht muss.
1x editiert. Zuletzt am 19.01.2013 um 20:51:38 Uhr